Informationen & Beteiligung

Beteiligungs- und Informationsveranstaltung 2019

Am Samstag den 14. September um 11 Uhr, luden die Stadt Remscheid und das Innenstadtmanagement alle Bürgerinnen und Bürger zu einer öffentlichen Informations- und Beteiligungsveranstaltung in die Alleestraße 34 in Remscheid ein. Das Interesse an der Veranstaltung war groß und zahlreiche Remscheider waren erschienen, um über die Zukunft der Innenstadt zu diskutieren. Die Bürgerinnen und Bürger hatten die Chance Ihre Anliegen einzubringen und viele offene Fragen konnten im Austausch geklärt werden.

Das Revitalisierungskonzept beinhaltet über 30 private und öffentliche Maßnahmen zur Aufwertung der Innenstadt, die sukzessive abgearbeitet werden. Die öffentliche Veranstaltung ermöglichte den Bürgerinnen und Bürgern einen größtmöglichen Einblick in den aktuellen Stand der Umsetzung. Neben Informationen zum Revitalisierungskonzept insgesamt, erwartete die Besucher Impulsvorträge zum Thema vorbereitende Untersuchung zum „Sanierungsgebiet Alleestraße“, Planungsstand zu den Innenstadteingängen Alte Bismarckstraße und Fastenrathstraße sowie des Planungsstands zum Friedrich-Ebert-Platz.

 Besucherinnen und Besucher erhielten interessante Hintergrundinformationen zu den einzelnen Maßnahmen und konnten sich im Anschluss an die Impulsvorträge an Thementischen mit den Planerinnen und Planern austauschen und dabei Anregungen und Ideen an diese weitergeben. Baudezernent Peter Heinze stellte die derzeitigen Pläne über die Umgestaltung des Friedrich-Ebert-Platzes vor. Neben der Neupflanzung von 70 Bäumen sehen diese auch 22 Bushaltestege, 20 Fahrradstände sowie zehn Fahrgastunterstände vor. Auch der barrierefreie Zugang zum Rathausplatz sowie eine barrierefreie Anbindung vom Theodor-Heuss-Platz zur Alleestraße über die Fastenrathstraße wurde diskutiert. Um den barrierefreien Zugang zu gewährleisten, sollen zwei neue Ampelanlagen den bisherigen und nicht mehr zeitgemäßen Fußgängertunnel ersetzen, was mit einer Stärkung des Fußgängerverkehrs einhergeht.  Der Friedrich-Ebert-Platz soll zudem Aufenthaltscharakter erhalten. Dazu soll südlich zur Konrad-Adenauer-Straße Raum für Veranstaltungen entstehen und im Neubau für die Stadtwerke für eine zusätzliche Belebung eine Gastronomie mit Außenbereich ansiedeln.

 Insbesondere zur förmlichen Festlegung des Sanierungsgebiets im Bereich der Alleestraße waren ausdrücklich Eigentümerinnen und Eigentümer, die Bewohnerinnen und Bewohner sowie alle Mieter, Pächter und sonstige Betroffenen eingeladen. Ziel ist eine Attraktiverung der Alleenstraße und eine Bekämpfung der Leerstände. Die Ausweisung als Sanierungsgebiet bietet Steuererleichterung und Fördermittelmöglichkeiten für die Immobilieneigentümer und Eigentümerinnen. Im Rahmen der Diskussion zeichnete sich eine produktive und enge Zusammenarbeit zwischen Eigentümer und Eigentümerinnen und der Verwaltung ab.

Die alte Bismarckstraße feiern und verändern

Am 05. Mai 2018 fand anlässlich des bundesweiten Tags der Städtebauförderung das Straßenfest „MyViertel“ in der Alten Bismarckstraße statt. Alle BürgerInnen Remscheids waren dazu herzlich eingeladen. Das Fest bot dabei nicht nur die Gelegenheit, mit den AnwohnerInnen und Gastronomen gemeinsam zu feiern, sondern sich auch aktiv an der zukünftigen Gestaltung der Alten Bismarckstraße zu beteiligen. Denn dieser Innenstadteingang soll ab Mitte 2018 umgeplant werden. Am Innenstadtbüro MARKT 13 hatten alle Interessierten die Möglichkeit, sich über diese und die weiteren Planungen für die Innenstadt zu informieren und ihre Wünsche für die Neugestaltung der Alten Bismarckstraße zu hinterlassen.

Das Innenstadtmanagement bedankt sich bei den Veranstaltern, Anwohnern und Besuchern für ein gelungenes Fest!

Gute Geschäfte – Was kommt nach dem Einzelhandel?

Was wird aus den Innenstädten? Gerade in kleinen und mittleren Städten werden Ladenleerstände immer sichtbarer. Die Ausstellung „Gute Geschäfte – Was kommt nach dem Einzelhandel?“ möchte sowohl Käufer als auch Immobilienbesitzer aktivieren, wieder in der eigenen Stadt zu investieren und alternative Lösungsansätze zu verfolgen.

Vom 21. September 2017 bis zum 29. Oktober 2017 verwandelten sich acht leerstehende Geschäfte von der Mandtstraße bis zum Markt die Innenstadt in eine interaktive Ausstellung.

Jedes der Ladenlokale ist einem anderen Thema gewidmet. So findet man u. a. Gründe für den Leerstand, alternative Konzepte zur Belebung von Leerstandimmobilien, Einzelhandel in Zeiten des Demografischen Wandels etc.

Die Ausstellung ist Auftakt für unterschiedliche Aktivitäten rund um die Innenstadt. Begleitend zum Ausstellungszeitraum bot das Innenstadtmanagement, StadtBauKultur NRW und die Wirtschaftsförderung Remscheid zahlreiche öffentliche Führungen an. Die Fachveranstaltung zum Thema Umgang mit Leerstand und Entwicklungen im Einzelhandel sorgte für großes Interesse über die Grenzen von Remscheid hinaus.

Informationsveranstaltung zum Stand der Innenstadtrevitalisierung

Das Innenstadtmanagement Remscheid nutzte das Jahresende um zurückzublicken, aber auch um den ein oder anderen Ausblick für das kommende Jahr zu geben. Dabei waren alle Bürgerinnen und Bürger Remscheids eingeladen, sich über den aktuellen Stand bei der Umsetzung des Revitalisierungskonzepts zu informieren.

Im Anschluss an den etwa halbstündigen Informationsteil standen wir gemeinsam mit der Fachverwaltung für weitere Fragen und Anregungen im persönlichen Austausch zur Verfügung.

Besonders rege wurde dabei der Wettbewerb um den Friedrich-Ebert-Platz diskutiert. Deutlich wurde, dass mit dem Wettbewerbsverfahren bereits ein funktionierender Rahmen für die Umgestaltung geschaffen wurde, die Details noch angepasst werden muss. Hierzu wurden im Innenstadtbüro und bei der Fachverwaltung über 60 Anregungen gesammelt, die in die Verhandlungen mit den Planungsbüros einfließen.

Ideenwerkstatt zu Nutzungen im Leerstand im ehemalige Modehaus Vogel

Alle Remscheider waren dazu eingeladen, Ihre Ideen für die Nutzung von Leerständen mit dem Innenstadtmanagement zu diskutieren. An zwei Terminen standen wir in der Alleestraße 37 bereit und diskutierten die spannenden Anregungen der Teilnehmer.

Hieraus ergaben sich Ideen zu Ausstellungen, Angeboten der Caritas, Show-Rooms für Mode, Angebote für Jugendliche auf der Alleestraße. Nicht alle Ideen sind realistisch umsetzbar, das Interesse an der Thematik und die Kreativität zeugen aber vom großen Engagement der Remscheider, sich an dem Prozess zu beteiligen.