Bauliche Projekte2018-02-02T11:33:19+00:00

Bauliche Projekte

Wettbewerb zum Friedrich-Ebert-Platz (ZOB)

Die Stadt Remscheid erhält Fördergelder (Städtebauförderung und VRR-ÖPNV Förderung) für die Umgestaltung des Friedrich-Ebert-Platzes samt Zentralem Omnibusbahnhofs (ZOB).

Ziel ist es zusammen mit den Stadtwerken Remscheid eine einheitliche, qualitätsvolle Lösung zu finden. Qualitativ hochwertiger öffentlicher Platz entstehen welche die unterschiedlichen Ansprüche des Stadtraumes beachtet. Gleichzeitig müssen die Anforderungen des Busverkehrs berücksichtigt werde, damit der Friedrich-Ebert-Platz als Verkehrskotenpunkt weiter funktionieren kann.

Um die bestmöglichen Ideen für diese komplexe Fragestellung zu finden, wurde daher ein Wettbewerb ausgelobt. Im Rahmen des Wettbewerbs haben Arbeitsgemeinschaften aus Verkehrsplanern, Landschaftsarchitekten Stadtplanern und/oder Architekten unterschiedliche Lösungen für den ZOB inklusive Haltestellenüberdachung, die Platzgestaltung sowie ein Gebäude für die Leitstelle für das Fahrpersonal erarbeitet.

Ergebnis hiervon waren sieben unterschiedliche Entwürfe. Ein Preisgericht aus Vertretern der Verwaltung, Politik und der Stadtwerke, aus erfahrenen Architekten, Verkehrs- und Städteplanern hatte die Aufgabe aus den eingereichten Vorschlägen die drei besten zu prämieren. Die Wettbewerbsergebnisse wurden am 01.08.2017 einem Preisgericht durch den Wettbewerb betreuende Architektur- und Stadtplanungsbüro Post Welters + Partner anonymisiert vorgestellt.

Bei der Bewertung der Preisträger standen die Funktionalität, Aufenthaltsqualität und die Wirtschaftlichkeit des Entwurfs im Mittelpunkt. Zu allen Wettbewerbsergebnissen formulierte das Preisgericht Empfehlungen für Nachbesserungen mit unterschiedlichem Umfang.

Das Preisgericht kam nach ganztägiger Beratung und intensiven Diskussionen zu folgendem Ergebnis:

1. Preis:

Stefan Schmitz BDA Architekten und Stadtplaner, Köln mit LILL + SPARLA Landschaftsarchitekten Partnerschaftsgesellschaft mbH und BSV Büro für Stadt- und Verkehrsplanung Dr.-Ing. Reinhold Baier GmbH

2. Preis:

Jan Derveaux Architekt, Berlin, Rimpau & Bauer Architekten, Berlin mit Franz Reschke Landschaftsarchitektur, Berlin und Freie Planungsgruppe Berlin GmbH, Berlin

3. Preis:

Hummert Architekten BDA, Dansweiler mit wbp Landschaftsarchitekten GmbH, Bochum und SHP Ingenieure GbR, Hannover

Die Wettbewerbsergebnisse sind seit August im Innenstadtbüro, Markt 13 ausgestellt. Das Innenstadtmanagement beantwortet während der Öffnungszeiten gerne Ihre Fragen.

Der Nächste Schritt im Verfahren ist die Verhandlung über die Durchführung mit allen drei Preisträgern vor. Die Verhandlungen beginnen Anfang 2018. Hier werden Anmerkungen der Experten aus dem Preisgericht, der Fachverwaltungen und gesammelte Bürgeranregungen mit den Preisträgern besprochen sowie über die Kosten für die Planung verhandelt.
Nachdem ein Planungsbüro beauftragt werden konnte und die Planungen abgeschlossen sind kann voraussichtlich im Jahr 2019 mit den Umbauarbeiten begonnen werden.

Die Fußläufige Verbindung zum Nordsteg ist fertiggestellt

Bei der Umsetzung von städtebaulichen Maßnahmen ist es von Vorteil, sich die Geduld und die Langmut eines Konfuzius zu eigen zu machen.
Aber das Revitalisierungskonzept für die Innenstadt Remscheid nimmt Fahrt auf und dafür sollten ihm alle Wege geebnet werden. Was nun, mit der ersten von vielen Maßnahmen geschehen ist!

Die fußläufige Verbindung zwischen Alte Bismarckstraße und Nordsteg – die Verbindung zwischen Bahnhof und ADAC Center – wurde fertig gestellt. Ziel der Maßnahme ist die Sicherung der Erreichbarkeit der Innenstadt und Stärkung fußläufiger Wegebeziehungen. Jetzt weist der Steg den Weg in die Remscheider Innenstadt mit einer einheitlichen Pflasterung, in das ein auch taktiles Leitsystem eingesetzt wurde, um Barrierefreiheit zu gewährleisten.

Damit ist der Auftakt gemacht für die zahlreichen weiteren Maßnahmen aus dem Revitalisierungskonzept. So sollen im Anschluss an den Nordsteg weitere bauliche Maßnahmen ab dem Jahr 2018 folgen.

Die Kosten der Maßnahme werden zu 80% aus dem Topf der Städtebauförderung finanziert.
In den kommenden Jahren werden mehrere Millionen in die Verbesserung der Remscheider Innenstadt investiert werden. Schritt für Schritt, so hoffen die Beteiligten, wird Remscheid damit für die Zukunft fit gemacht.